Vereinsgeschichte

“Meyer-Song” schallt durch Bauerschaft

Münsterland Zeitung vom 12.06.2004

Fußball: Spielertrainer löst Wette ein
 
H e e k; Auch 29 Jahre nach der ersten Möglichkeit, sich mit einem Sieg in einem Relegationsspiel für die nächsthöhere Spielklasse zu empfehlen, hat der SC Ahle zurück stecken müssen: Im Elfmeter-Krimi von Heek (14:15 gegen RW Nienborg) wurde der Aufstieg in die Kreisliga A verpasst - im Jahre 1975 war der SC Ahle im entscheidenen Spiel der dritten Kreisklasse gegen Union Wessum 1:3 unterlegen. Dennoch gelang dem Club der größte Erfolg in seiner 31-jährigen Vereinsgeschichte: Als Vizemeister der Kreisliga B waren die Ahler am Mittwoch “ganze elf Meter” von der Kreisliga A entfernt. Dass der große Traum von Spielertrainer Bernd Meyer nicht in Erfüllung ging, verdaute er relativ schnellt: “Uns hat nur ein ganz kleines Quäntchen Glück am Aufstieg gehindert.” 1995 vom damaligen Kreisligisten Arminia Gronau in die Kreisliga B zum SC Ahle gewechselt, glückte dem Eperaner die “Rückkehr” in diese Spielklasse (noch) nicht. Und schon jetzt steht fest: In seinem zehnten Trainerjahr beim SC Ahle wird Meyer als 48-jähriger auch in der jetzigen Spielklasse wieder am Ball sein. “Wir greifen wieder an”, hieß es noch am späten Mittwoch Abend. Und nicht erst beim Saisonstart wird das “Wunder von Ahle” wieder zu hören sein: Die SC Kicker hatten im Tonstudio eine CD mit dem “Meyer-Song” aufgenommen, der erst unlängst durch die Bauerschaft schallte. Dem Vernehmen nach sollen die Ahler trotz der knappen Niederlage einige CDs nachbrennen müssen. Vorerst muss sich Bernd Meyer aber heute ab 9 Uhr in einer ganz anderen Disziplin beweisen: Es gilt, die verlorene Wette einzulösen und den gesamten Wagen-Park seines Teams zu waschen. Das hatte der Trainer zu Beginn der Saison gelobt: “Wenn wir mehr als 55 Punkte holen sollten, wasche ich alle Spielerautos des SC Ahle” - die Meyer-Elf hielt sich daran und scheffelte stolze 65 Zähler. Eine zweite Wette indes muss Meyer vorerst nicht einlösen: “Wenn wir aufsteigen sollten, gehe ich zu Fuß von Ahle aus nach Eggerode”, hatte er geschworen. Und damit nahtlos an frühere Versprechungen angeknüpft: Erfahrungen als “Schuhputzer” seines Teams oder als “Sängerknabe” in der Kirche hatte Meyer in vergangenen Jahren seine verlorenen Wetten eingelöst. “Irgendwie muss ich meine Mannschaft ja motivieren” schmunzelt der Spielertrainer. Wer weiß, was er sich für die nächste Saison vornimmt...?
 
 
 

Wasser marsch für Bernd Meier

Münsterland Zeitung vom 18.05.2004

Heek - Bernd Meier kann den Wasserschlauch schon einmal entrollen: Nachdem sein Team vom SC Ahle am Sonntag mit dem 6:3-Sieg gegen SG Gronau II in der Kreisliga B die 55-Punkte-Marke überschritten hatte, muss der Spielertrainer seine Wettschuld einlösen: Die 18 Autos seiner Fußballer warten auf eine Säuberung. "Wenn wir über 55 Punkte erreichen, wasche ich die Autos meiner Spieler", hatte Meier zu Saisonbeginn gewettet. Nun peilt der SC Ahle die Vizemeisterschaft und Aufstiegsrelegation an...bml

18 Wagen warten auf Meyer-Wäsche

Münsterland Zeitung vom 01.05.2004

Fußball: SC Ahle Trainer wettet

H e e k; “Wetten, das wir am Ende dieser Spielzeit keine 55 Punkte eingespielt haben ?”, provozierte Bernd Meyer, seit 1995 Spielertrainer beim SC Ahle, seine Kicker vor Saisonbeginn. Sein Einsatz “Falls ich verliere, wasche ich die Autos meiner 18 Spieler. Egal, ob Corsa oder Mercedes. Die Fußballer nahmen die Herausforderung an und überraschten ihre Gegner fortan in der Kreisliga B durch Einsatz und viele gute Spiele. Eine Sieg - mittlerweile 16 an der Zahl - folgte dem nächsten, so dass sich die Ahler mit 50 Punkten derzeit auf dem zweiten Tabellenplatz wieder finden. Ob der Bankkaufmann schon bald seinen Anzug gegen einen Overall tauschen muss, wird sich bald herausstellen, wenn der SC Ahle zunächst gegen SuS Legden II und dann bei der Reserve des FC Ottenstein antritt. “Während wir das Hinspiel gegen Legden gewinnen konnten, haben wir die Partie gegen Ottenstein mit 2:3 verloren, so dass mir vielleicht noch eine Galgenfrist bleibt - mehr aber auch nicht”, geht der 48-Jährige nicht davon aus, seine Wette zu gewinnen. Im Gegenteil “Meine Jungs holen die 55 Punkte und sogar noch mehr”, glaubt der Gronauer. Und betont: “Das ist mir die Sache wert, ich werde meine Wette nach dem letzten Spieltag einlösen.” Wasser marsch. Dass durch diesen unerwarteten Höhenflug der ersten Mannschaft unter Umständen sogar der Aufstieg in die Kreisliga A möglich ist, hatte niemand beim B-Ligisten eingeplant. Entweder direkt (wenn kein Verein aus dem Bereich Ahaus aus der Bezirksliga 11 absteigt) oder über den Umweg eines Relegationsspiels gegen den Vorletzten der A-Liga kann der Vizemeister den Sprung nach oben schaffen. “Sollte es ein Entscheidungsspiel geben, werden wir alles versuchen, was in unserer Macht steht. Für den SC Ahle wäre es ein absolutes Highlight in der Vereinsgeschichte”, unterstreicht Bernd Meyer den Willen seiner Mannschaft. Das er selbst mit 48 Jahren noch in der A-Liga aufläuft, lässt sich dann auch kaum ausschließen. An der Fitness mangelt es ihm nicht, an Spielintelligenz ist er den meisten ohnehin überlegen. Und ganz nebenbei bietet er für den Fall des Aufstiegs bereits die nächste Wette an:”Spielt der SC Ahle in der A-Liga, pilgere ich von Epe nach Eggerode.

 

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